Trampelpfade im Horneburger Busch?

In der Mitte vom Horneburger Busch wurde der mittlere Bereich zwischen der Motte und dem Wegedreieck abgesperrt. Dort sollten die im Busch lebenden Tiere weiterhin eine Ruhestätte finden.
Leider ist uns aufgefallen, dass die Absperrungen leider inzwischen von teilweise beidseitig liegenden Trampelpfaden umrundet werden.
Wir stellen uns da die Frage, ob das wirklich sein muss. Früher trafen wir noch Rehe, Hasen und andere Tiere, die den Busch als Heimstätte nutzten. Leider ist uns seid längerer Zeit nur ein einziger Hase über den Weg gelaufen. Es gibt auch keine großen Hinweise mehr auf eine funktionierende bodenlebende Tierwelt mehr. Klar, es sitzen noch Eulen und Fledermäuse in den Bäumen, die Kröten und Molche wandern auf dem Hauptweg. Aber ein Reh habe ich dort seit drei Jahren nicht mehr gesehen.
Muss ein solcher Trampelpfad durch den ganzen Busch wirklich sein. Die Tiere werden durch den Geruch der Hunde eben auch gezwungen, die Plätze, wo sie sich in Ruhe befinden können, zu verlassen. Es ist auch nicht zu vergessen, dass der gesamte Horneburger Busch ein Naturschutzgebiet ist, in dem eben auch bestimmte Regeln gelten.
Ich selbst sage schon nichts über nicht angeleinte Hunde, aber dass man überallhin laufen muss?!



Ihr dürft gerne hier, aber auch in unserer WhatsApp-Gruppe „Horneburg.NRW“ gerne diskutieren, was ihr von diesem Thema haltet.
MfG Nils